LDAP-Integration für Groupware-Lösungen

Nice-to-have oder ein Muss? Moderne Groupware-Software setzt ganz selbstverständlich auf LDAP für Benutzerverwaltung und mehr. Was jedoch leistet diese Integration und vor welche Aufgaben und Herausforderungen sehen sich Administratoren bei der Einführung und Verwaltung gestellt?
Mail, Kalender, Adressbuch, Chat, Dokumentablage – aktuelle Groupwaresoftware vereint viele einzelne Applikationen und Dienste unter einem Dach. Durch eine hochgradige Integration entsteht nicht nur für den Anwender ein homogenes, durchgängiges Ganzes, auch die Verwaltung beispielsweise der Benutzerdaten ist zentralisiert. Diese ermöglicht nicht nur Single-Signon, sondern auch eine effiziente Administration von Benutzern, deren Zahlen in manchen Umgebungen in die Millionen gehen können.

LDAP ist unumstrittener Standard
Die Groupware-Lösungen können dies mit ihrer nativen Benutzerverwaltung gewährleisten, sind damit jedoch noch nicht in die übrige IT-Landschaft integriert. LDAP darf hier als De-facto-Standard für zentrale Benutzerverwaltung und Authentifikation angesehen werden. Dies kommt zum einen denjenigen Groupware-Paketen aus dem Opensource-Umfeld wie Open-Xchange, tine 2.0, Zarafa oder Kolab zugute, die für viele der Einzelkomponenten wie den Mailserver dem Anwender die Auswahl der konkreten Software überlassen. Zum anderen steht Administratoren damit die Wahl des verwendeten Verzeichnisdienstes frei: Sämtliche hier betrachteten Groupware-Lösungen unterstützen die gängigen LDAP-Dienste wie OpenLDAP und Microsoft Active Directory. Damit ist der Weg frei für eine zentrale User-Administration, die über Systemgrenzen geht und etwa auch Windows- und Samba-User umfasst.

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